Alexander Tuschinski

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Alexander Tuschinski beim Dreh von „Timeless“ (2014)

Alexander Tuschinski (geboren am 28. Oktober 1988 in Stuttgart) ist ein deutscher Film-Regisseur, Film-Produzent, Autor, Schauspieler und Musiker.[1] Er schuf Spielfilme sowie akademische Arbeiten über das Frühwerk von Tinto Brass.[2]

Leben[edit | edit source]

Alexander Tuschinski besuchte das Dillmann-Gymnasium in Stuttgart und plante nach dem Abitur 2008 zunächst, Physik zu studieren. Als ihm klar wurde, dass Film seine größte Leidenschaft war, entschied er sich spontan um und studierte stattdessen Audiovisuelle Medien an der Hochschule der Medien. Er schloss das Studium 2011 mit einem Bachelor of Engineering ab und begann danach, an der Universität Stuttgart Geschichte und Germanistik zu studieren. 2014 schloss er dieses Studium als Bachelor of Arts ab und schloss ein Master-Studium an.[3] Tuschinski produziert seine Arbeiten parallel zum Studium.[4]

Vor 2008 hatte Tuschinski bereits einige Kurzfilme produziert und auf Youtube veröffentlicht.[5] Er ist mit Tinto Brass und Hugo Niebeling befreundet, deren Filme aus den 1960er Jahren seinen Stil beeinflussen. Er bezeichnet Niebeling als seinen "Mentor".[6]

Arbeiten[edit | edit source]

Filme[edit | edit source]

Spielfilme[edit | edit source]

Year Film Mitwirkung als
Regisseur Produzent Drehbuchautor
2008 Killer-Eichhörnchen[7] Vorlage:Yes Vorlage:Yes Vorlage:Yes
2010 Menschenliebe Vorlage:Yes Vorlage:Yes Vorlage:Yes
2014 Break-Up Vorlage:Yes Vorlage:Yes Vorlage:Yes
2016 Timeless Vorlage:Yes Vorlage:Yes Vorlage:Yes

Kurzfilme[edit | edit source]

Year Film Mitwirkung als
Regisseur Produzent Drehbuchautor
2012 Quasicrystal Research Vorlage:Yes Vorlage:Yes
2012 Hollow Date Vorlage:Yes Vorlage:Yes Vorlage:Yes
2014 Break-Up: The Making-Of[8] Vorlage:Yes Vorlage:Yes
2014 The Critic Vorlage:Yes Vorlage:Yes

Musikvideos[edit | edit source]

Year Film Mitwirkung als
Regisseur Komponist Interpret
2008 Internet-Liebe[9] Vorlage:Yes Vorlage:Yes Vorlage:Yes
2009 Eine heisse Nacht[10] Vorlage:Yes Vorlage:Yes Vorlage:Yes
2009 Looking for my Messages[11] Vorlage:Yes Vorlage:Yes Vorlage:Yes
2011 Mutant Calculator Vorlage:Yes Vorlage:Yes Vorlage:Yes

Schriften[edit | edit source]

Akademische Arbeiten[edit | edit source]

Im Jahr 2011 rekonstruierte Tuschinski den Director’s Cut von Caligula in seiner Bachelorarbeit.[12] Laut Tinto Brass, dem Regisseur von Caligula, entspricht die Rekonstruktion seinen Absichten für den Film.[13][14] Tuschinski gilt als „enzyklopädischer Brass-Experte“[15] sowie als „die heute weltweit führende akademische Autorität über das Werk von Tinto Brass“,[16] und hat zahlreiche Analysen und Essays über Brass’ frühe, experimentelle Arbeiten geschrieben.[17][18] Im Jahr 2012 restaurierte Tuschinski einige frühe Filme von Tinto Brass aus den 60er Jahren mit Material aus Brass’ Privatarchiv. Die restaurierten Fassungen wurden im gleichen Jahr auf einer Retrospektive in Hollywood uraufgeführt.[19]

Weitere Arbeiten[edit | edit source]

Tuschinskis erster Roman „Das Fahrzeug“ erschien im Jahr 2011.[20]

Musik[edit | edit source]

Tuschinski komponiert und interpretiert oft Songs und Instrumentalmusik für seine eigenen Filme.[21] Gelegentlich tritt er mit seinen Songs auch live auf, meist kombiniert mit einem Stand-up-Comedy-Programm.[22]

Im Jahr 2014 veröffentlichte Tuschinski ein Album mit klassischer Musik, gespielt an Synthesizer und Vocoder.[23]

Film-Stil[edit | edit source]

Allgemeine Beschreibung[edit | edit source]

Alexander Tuschinskis Filme werden mit „dem Frühwerk von Woody Allen“ verglichen.[24] Sein Kamera- und Schnittstil ist impressionistisch und wird gelegentlich als experimentell beschrieben. In seinen Filmen setzt er oft klassische Musik ein und schneidet sie zu Rhythmus und Struktur der Stücke. Zudem finden sich oft satirische Songs in den Filmen, welche die Handlung vorantreiben.[25] Vorlage:Zitat

Bildsprache[edit | edit source]

Tuschinski selbst benutzt eine Analogie zur Sprache, um seinen Ansatz für seine Kamera- und Schnitttechnik zu beschreiben. So nennt er einzelne Einstellungsarten Substantive ("Einstellungen, die ein Ding an sich zeigen, z.B. Totalen"), Verben ("Aktionen, die gezeigt werden in Close-Ups etc.") sowie Adjektive ("beschreibende Dinge, Cut-Aways, Details"). Er vergleicht die normalen Regeln der filmischen Bildsprache mit klassischer Literatur, während er seine Art zu filmen und zu schneiden eher mit Slam-Poetry gleichsetzt[26]

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In Tuschinskis Spielfilmen werden oft er und Matthias Kirste zusammen als Kameramänner genannt. Wenn Tuschinski im Bild zu sehen ist, führt meist Kirste die Kamera, ansonsten meist der Regisseur selbst. Sebastian B. spielt in Tuschinskis Spielfilmen meist die Hauptrolle.[27]

Rezeption[edit | edit source]

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Auszeichnungen (Auswahl)[edit | edit source]

Alexander Tuschinski auf dem Hollywood Reel Independent Film Festival 2015 mit Preisen für Break-Up.

Zudem wurde Tuschinskis Dokumentarfilm Quasicrystal Research im Rahmen der australischen National Science Week 2012 an 400 Orten in Australien gezeigt.[45]

Fußnoten[edit | edit source]

Weblinks und Quellen[edit | edit source]

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