Club der Altstipendiaten der Hanns-Seidel-Stiftung
Der Club der Altstipendiaten der Hanns-Seidel-Stiftung e.V. (CdAS) ist die Alumnivereinigung der Hanns-Seidel-Stiftung. Der Verein wurde am 13. Juni 1992 in München gegründet. Heute (Stand: Mai 2012) gehören ihm mehr als 1.300 Mitglieder an. 2011 erfolgte der Eintrag in das Vereinsregister.
Ziele[edit | edit source]
Die vorrangige Aufgabe des Clubs ist es, die geförderten ehemaligen Stipendiaten der Universitäts-, Fachhochschul-, Promotions- sowie der journalistischen Nachwuchsförderung miteinander zu vernetzen. Der CdAS hat sich zudem die Pflege des Kontaktes zwischen der Hanns-Seidel-Stiftung, den aktiven und den ehemaligen Stipendiaten der Stiftung zur Aufgabe gemacht. Die politische Bildungsarbeit des Vereins geschieht auf christlich-sozialer Grundlage. Großer Wert wird auf einen interdisziplinären Meinungs- und Erfahrungsaustausch gelegt.
Organisation[edit | edit source]
Dies geschieht in 15 Regionalgruppen, von denen sieben bayerische Regionen widerspiegeln. Eine außerdeutsche Regionalgruppe existiert seit Mai 2004 für die Altstipendiaten in der Schweiz. Seit Juli 2007 besteht mit der Regionalgruppe „SaarLorLux“ die erste grenzüberschreitende Regionalgruppe, die sich an die Altstipendiaten aus dem Saarland, Lothringen und Luxemburg richtet. Weitere Gruppen finden sich in allen deutschen Bundesländern. Die größte Regionalgruppe ist in München/Oberbayern beheimatet.
Unter dem Leitmotto der Gründungsversammlung „Eliteförderung – Wissen erwerben, Persönlichkeit entwickeln, Verantwortung übernehmen“ wurden im Januar 2007 in München zudem sieben Fachgruppen gegründet. Sie sind für die fachliche Auseinandersetzung der Altstipendiaten zuständig und arbeiten eng mit den jeweiligen – analog strukturierten – Fachforen für die aktiven Stipendiaten der Hanns-Seidel-Stiftung zusammen. Folgende Fachgruppen stehen den Mitgliedern zur Verfügung: ABC (Agrarwissenschaften, Biologie, Chemie), Geisteswissenschaften, Ingenieure, Jura, Medien, Medizin und Wirtschaft.
Der CdAS wird von einem ehrenamtlichen Gesamtvorstand geführt, der aus vier Personen besteht und alle zwei Jahre von den Mitgliedern gewählt wird. Wichtige Entscheidungen trifft neben der Mitgliederversammlung der Beirat, dem neben dem Vorstand die Sprecher der Regional- und Fachgruppen angehören.
Vereinsleben[edit | edit source]
Um die akademische Elite fördern und vernetzen zu können, organisiert der Club in Eigenregie oder in Zusammenarbeit mit dem Institut für Begabtenförderung der Hanns-Seidel-Stiftung ein breites Bildungsprogramm. Dazu gehören Fachtagungen in deutschen Bundesländern, Länderseminare über und zum Teil in europäischen Nachbarregionen, jährlich zwei monothematische Fachakademien in den Bildungszentren der Hanns-Seidel-Stiftung in Kloster Banz bzw. Wildbad Kreuth sowie eine gemeinsame Veranstaltung mit den aktiven Stipendiaten im Konferenzzentrum der Hanns-Seidel-Stiftung in München. Eine aktive Teilhabe am öffentlichen Diskurs der Gesellschaft – etwa durch Diskussionen mit herausragenden Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kirche, Kultur und weiteren Bereichen des öffentlichen Lebens – soll den Standpunkt des CdAS verdeutlichen und Anregungen und Diskussionsvielfalt schaffen.
Neben dem zentralen Programm organisieren die Regional- und Fachgruppen des CdAS selbstständig Gesprächskreise, Ausflüge, Tages- oder Wochenendseminare. Als zentrale Plattform zur Abstimmung der Mitglieder dient die Club-eigene Homepage cdas.org bzw. das 2011 gestartete Intranet CdAS.intern.
Bekannte Mitglieder[edit | edit source]
- Dorothee Bär,
- Gabriele Goderbauer-Marchner,
- Mike Mohring,
- Ludwig Spaenle,
- Peter Tauber,
- Ulrich Wilhelm
Literatur[edit | edit source]
- Christof Botzenhart, Andreas Burtscheidt, Gudrun Hackenberg-Treutlein (Hrsg.): Gesellschaftliche Relevanz von Wissenschaft und Forschung: Ein interdisziplinärer Diskurs. Paderborn 2012, ISBN 978-3506775337.