Emitis Pohl

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Emitis Pohl (* 24. Dezember 1973 in Teheran, Iran, geb. Leylaz Mehrabadi) ist Inhaberin der Kölner Werbeagentur ep communication GmbH [1] und eine deutsche Autorin.

Leben[edit | edit source]

Emitis Pohl wurde 1973 im Iran in Teheran geboren. Während des stattfindenden Golfkrieg entschloss sie sich Ende 1987 diesem zu entfliehen, um im Alter von 13 Jahren mit der Aussicht auf ein besseres Leben alleine nach Deutschland zu kommen. Dort angekommen, wohnte Pohl in einer eigenen Wohnung im Haus ihrer Großmutter in Hamburg. Sie lernte sich bereits früh in der Selbständigkeit und kümmerte sich alleine ihre schulische Bildung, Verträge und Pflichten. Ihre Wahlheimat Hamburg hat Pohl wegen des Studiums und der Karriere verlassen. Mittlerweile lebt sie in Köln, ist verheiratet, hat zwei Töchter und ist Inhaberin der Werbeagentur ep communication GmbH. Im Oktober 2016 erschien ihre Autobiographie „Deutschsein für Anfänger – Integration ist meine Pflicht.“

Karriere[edit | edit source]

Emitis Pohl besuchte bis zum 13. Lebensjahr die weiterführende Schule (Gymnasium) in Teheran. In den Jahren von 1987 bis 1989 besuchte sie eine Sprachschule sowie die Sternschanze Realschule in Hamburg. Anschließend wechselte sie an das Emilie-Wüstenfeld-Gymnasium in Hamburg und schloss die Allgemeine Hochschulreife an der Ricarda-Hochschule in Gießen ab. Nach dem Abitur nahm Emitis Pohl ein Studium im Bereich des Bauwesens auf. Sie studierte bis hin zum Vordiplom. Jedoch wurde ihr schnell bewusst, dass ihre Leidenschaft der Werbebranche gilt. So begann Pohl 1997 ein duales Studium/Ausbildung zur Werbekommunikationsfachwirtin in einer Kölner Werbeagentur. Während dieser Zeit absolvierte sie zudem diverse Praktika im Bereich Film, TV und anderen Werbeagenturen. Im Jahr 2000 beendete Pohl das duale Studium erfolgreich mit dem Abschluss der Werbekommunikationsfachwirtin. Von 1999 bis 2007 arbeitete sie als Event- und PR-Managerin bei einer namhaften Kölner Werbeagentur. 2007 hat sich Emitis Pohl schließlich mit einer eigenen Agentur (ep communication) selbstständig gemacht. Seit 2012 ist sie nicht nur die Agenturinhaberin, sondern auch geschäftsführende Gesellschafterin der ep communication GmbH.

Presse[edit | edit source]

Nach den Ausschreitungen der Silvesternacht 2015/2016 am Kölner Hauptbahnhof, die auch Pohl aus unmittelbarer Nähe miterlebt hat, wurde sie zu den Sendungen Stern TV, Hart aber Fair und Maybrit Illner[2] eingeladen. Zudem gab sie Interviews in regionalen und überregionalen Zeitungen. Es erschienen Artikel u. A. in der Süddeutschen Zeitung, der Mitteldeutschen Zeitung, der Huffington Post[3], dem Hamburger Abendblatt, der Frankfurter Allgemeine[4], dem Focus[5], dem Kölner Stadtanzeiger[6] und der Bild-Zeitung. Sie äußerte ihre Meinung dazu, dass der Politik ein Konzept zur Bewältigung der Flüchtlingskrise sowie ein Einwanderungsgesetz fehle. Im Anschluss an die TV-Auftritte[7] hagelte es Kritik, die teilweise kontrovers war. So wurde Pohl in Online-Foren, aber auch persönlich als AFD-Mitglied oder Nazi[8][9] bezeichnet. Von diesen Vorwürfen distanziert sich die gebürtige Iranerin jedoch vehement.

Buch[edit | edit source]

Im Oktober 2016 erschien der autobiografische Debütroman Deutschsein für Anfänger - Integration ist meine Pflicht von Emitis Pohl. Darin gibt sie Einblick in ihre ganz persönliche Lebensgeschichte - vom iranischen Flüchtlingskind zur erfolgreichen Geschäftsfrau - und bezieht Stellung zu Themen, die alle bewegen: Flüchtlingspolitik, Integration sowie die Vereinbarkeit von Familie und Karriere.

Engagement[edit | edit source]

Hier engagiert sich Emitis Pohl politisch und sozial:

  • 19,6 Millionen Klub e.V.: Frauen & Gesundheit
  • Kinder in Armut
  • Deutscher Journalisten Verband (DJV)
  • Wirtschaftsrat CDU
  • Diwan e.V.
  • Industrie- und Handelskammer Köln
  • Benefizlauf Ali Kurt
  • Seit 2016: Patin eines jugendlichen Flüchtlings aus Afghanistan
  • CDU-Mitgliedschaft

Werke[edit | edit source]

Emitis Pohl, "Deutsch sein für Anfänger - Integration ist meine Pflicht", Verlag: Fontis - Brunnen, Basel, ISBN 978-3-03848-104-1 ist in Oktober 2016 erschienen

Weblinks[edit | edit source]

Einzelnachweise[edit | edit source]

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