Explosion in einer Londoner U-Bahn am 15. September 2017

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Polizei nach dem Anschlag in Nähe des Anschlagsorts

Die Explosion in einer Londoner U-Bahn am 15. September 2017 ereignete sich um 8:20 Uhr in einem Wagen der U-Bahnlinie District Line als dieser in der Station Parsons Green stand. Mindestens 22 Passagiere wurden verletzt.[1] Die Polizei stufte den Vorfall in einer ersten Stellungnahme als terroristischen Akt ein.[2][3] Die Explosion soll durch eine unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung (IED) verursacht worden sein, die in einer Plastiktasche versteckt war.[4][5]

Anschlag[edit | edit source]

In einem U-Bahn-Wagen kam es zu einer Verpuffung mit einer Wand aus Flammen. Es kam anschließend zu einer Panik mit Gedränge und Geschiebe. Der Sprengsatz verpuffte statt zu explodieren, so kam es nicht zu Todesopfern. Der Sprengsatz hatte einen Zünder aus einer Lichterkette und einer Uhr. Bei dem Ánschlag handelte es sich um den vierten Terroranschlag binnen eines Jahres in London.[6]

Opfer[edit | edit source]

19 Verletzte wurden in Krankenhäuser eingeliefert.[5] Weitere drei Passagiere suchten selbständig Krankenhäuser auf.[5] Die Verletzten erlitten überwiegend Verbrennungen.[1]

Attentäter[edit | edit source]

Am 16. September wurde in Hafen von Dover ein 18-jähriger Mann wegen Verdachtes auf ein Terrorvergehen verhaftet.[7] Am 17. September wurde ein 21-jähriger Mann im Londoner Stadtbezirk Hounslow als Tatverdächtiger verhaftet.[8]

Reaktionen[edit | edit source]

Premierministerin Theresa May und Sadiq Khan, der Bürgermeister von London, verurteilten den Anschlag.[9][10]

Das britische Joint Terrorism Analysis Centre setzte die Terrorwarnstufe von 'Severe' auf die höchste Warnstufe 'Critical'.[11] Zum zweiten Mal in der britischen Geschichte wurde Operation Temperer ausgelöst, bei der bis zu 5.100 britische Soldaten die Polizei unterstützen. Davor war dies nur beim Terroranschlag in Manchester am 22. Mai 2017 durchgeführt worden.[12]

In einer Nachricht in der Amaq News Agency übernahm die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) noch am gleichen Tag die Verantwortung.[13] Der Politikwissenschaftler Peter R. Neumann bezweifelt in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung diesen Zusammenhang.[14]

US-Präsident Donald Trump schrieb Tweets auf Twitter, Scotland Yard habe diese "kranke und geistesgestörte" Täter im Visier gehabt. [15] Die Kommentare von Trump wurden von Theresa May als "nicht hilfreich" beschrieben und charakterisierte die Tweets als ungenaue Spekulation.[16]

Einzelnachweise[edit | edit source]